Bilder von dir überdauern bis in alle Zeit...

Samstag, 20. November 2010

.What am I to you?


Selten ist das, was man für gut, wahr und aufrichtig befindet am Ende auch genau das.
Oft stellt sich das Gegenteil heraus und man steht an eben diesem Ende da und muss selbst sehen, wie man mit dieser Situation umgeht.
Bleibt man zu Hause, heult, jammert, trauert...

Oder zieht man weiter, allein, und wird aus dieser Erfahrung umso stärker.

Leider ist der Mensch dafür bekannt, nicht lange allein sein zu können.

"Now if my sky should fall, would you even call?"


Freitag, 5. November 2010

.Auf und Ab

Es tut weh, zu merken, was sich verändert hat, wie es sich verändert hat und aus welchen Gründen.
Doch gibt es Momente, an welchen man sich eingestehen muss, dass eine Zeit zu Ende gegangen ist. Eine Zeit der Freundschaft. Eine Zeit der Unabhängigkeit. Eine Zeit der Klarheit.

Wenn man dann nur noch durch eine Welt voller grauer Schleier laufen muss, muss man das akzeptieren. So lange, bis man diese durch Neuerungen und Wendungen bekämpft hat und ein neuer Abschnitt beginnt.


Sonntag, 26. September 2010

.Sweet Disposition

A moment, a love
A dream, aloud
A kiss, a cry
Our rights, our wrongs [..]

So stay there
Cause I'll be coming over
And while our blood's still young
It's so young, it runs
And won't stop 'til it's over
Won't stop to surrender


Mittwoch, 22. September 2010

Montag, 30. August 2010

.atemlos



Der Gedanke raubt mir eiskalt den Atem. Es gibt wenige Wege aus dieser Situation herauszukommen. Es gibt ja und nein.
Manchmal wünschte ich, es könnte einfacher sein. Nur wäre dann alles nur halb so toll, halb so spannend und halb so schmerzhaft.

Donnerstag, 29. Juli 2010

.alte Zeiten


Du kommst an, setzt dich hin und weißt, hier hast du einige der glücklichsten, unbeschwertesten Stunden deines Lebens erlebt. Du sitzt da und blinzelst von der Intensität des Sonnenlichts, welches sich an der Schönheit der Blumen bricht. Die Farben, tausendfach reflektiert, blenden deine Augen und Gedanken erwachen in deinem Kopf.
Alles ist still. Es dauert eine Weile, bis dir klar wird, das ist der Ort, der dich dorthin zurück holt, wo du herkommst, der dir zeigt, wer du bist. Du willst nicht teilnehmen an den simplen Gesprächen, die dich doch auf ihre Weise beruhigen. Du willst dich gänzlich dem Gefühl hingeben, endlich Abstand von deinem Alltag zu gewinnen. Und nun liegst du in einer Liege in der Sonne, spürst die Hummeln um dich herumschwirren, spürst die Sonne, die deinen müden Körper langsam zur Ruhe bringt. Langsam, ganz langsam merkst du, was wichtig ist. Und das sind nicht die zweistelligen Seitenzahlen der Hausarbeiten, die einzuhaltenden Termine oder Menschen, die dich nicht zu schätzen wissen.
Es sind genau solche Momente, die dein Leben bereichern.


Dienstag, 6. Juli 2010

"I'm setting us in stone
Piece by piece, before I'm alone
Air tight, before we break
Keep it in, keep us safe"

Sonntag, 27. Juni 2010

.Zeit

Wenn alle ihren Weg gehen und dieses Jahr, was uns noch zusammen hielt dann sein Ende gefunden hat, werden wir trotzdem noch wir sein?

Jeder geht schnurstracks auf seine Zukunft zu und lässt etwas zurück.

Werdet ihr euch noch umdrehen und euch umschauen nach denen, die zurück gelassen sind?

Sollte auch ich so denken? Kann man Zukunft und Vergangenheit wirklich so schwer vereinbaren?
Muss sich wirklich alles ändern, wenn doch die Vergangenheit so schön war?

Es graust mir vor der Zeit und ich möchte so viel wie möglich davon festhalten.

Ich kreuze meine Arme ganz fest über meinem Bauch zusammen und halte sie fest, die Zeit und das, was noch davon geblieben ist.

.Ausbrechen aus der Alltäglichkeit

Ich möchte ausbrechen aus der Alltäglichkeit.
Ausbrechen aus der Normalität,
einfach daneben schweben,
sich alles von der Ferne anschauen,
und dann einschätzen, philosophieren.

Frei sein von alldem, was uns gefangen hält
in der Tristesse des Lebens.

Muss alles eine Folge haben, einen Sinn?

Sonntag, 6. Juni 2010

Wenn man so sprachlos ist, wie ich gerade, sagt man auch am besten gar nichts.

Nur frage ich mich: 'Was bleibt?'.

Samstag, 22. Mai 2010

.Total-Ausbruch

"I wrote my feelings down in a rush
I didn't even check the spelling
Enclosed a Postcard of a Painting"
Maximo Park
Jetzt wird es mir wieder klar.

Mir kommen die alten Bilder wieder in den Kopf,
wie ich damals dastand,
total aufgewühlt.

Wie ich dastand,
und versuchte jedes kleinste Detail davon einzufangen.

Wie ich dastand,
mitsang und weinte.
Vor Glück und Überwältigung.

Einfach, weil sie das sangen, was ich all die Jahre schon gefühlt hatte.

Montag, 17. Mai 2010

.

Warum hab' ich bei diesen immergleichen, verschleierten Gedanken stets Tränen in den Augen?
Manchmal bin ich mir nicht sicher, war es so schön, dass es mich jetzt noch umhaut;
oder bin ich einfach nur hängen geblieben;
an den Gedanken.

Samstag, 15. Mai 2010

.entdeckungen der woche

"and I'm a little bit lost without you and I'm a bloody big mess inside"

Scouting for Girls.

"caught in a motion that I don't wanna stop / that I don't wanna stop / that I don't wanna stop"

The Whitest Boy Alive.

Montag, 10. Mai 2010

Die wenigen Zeilen aus seinem Nachlass reihen aneinander, einfach assoziiert, was ihm am wichtigsten war in seinem Leben, was er liebte, einer der größten Dichter des 20. Jahrhunderts.
Seine Menschennähe berührt.
Die Einfachheit spricht aus der Seele.

"Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
Das wiedergefundene Buch
Begeisterte Gesichter
Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten
Die Zeitung
Der Hund
Die Dialektik
Duschen, schwimmen
Alte Musik
Bequeme Schuhe
Begreifen
Neue Musik
Schreiben, pflanzen
Reisen, singen
Freundlich sein."

Bertolt Brecht

Sonntag, 9. Mai 2010


ich will nicht länger zögern.
zu wissen, was ich will,
erfüllt mich
mit einer unbekannten glückseligkeit.

Donnerstag, 6. Mai 2010

.my life is a combination of the best-fitting lines of songs

"Time never had
a chance to heal
your heart /
Just a number
always counting
down to a new
start / If you
always new the
truth / Then the
world would spin
around you /
Are you dizzy
yet?" //

"Dizzy" - Jimmy Eat World


Press' Dein Gesicht an das Fensterglas.
So nah bis Du das Gefühl hast, Du gehörst dazu.
Bis Du Teil der Tropfen bist, die entfernt von all den Dingen, wild und ungestört draußen laut tropfen.
Bist Du nah genug an der Scheibe, scheint es Dir, als wären es Tränen, die auf Deine Augen fallen... nicht aus ihnen.
Und trotzdem fragst Du dich, warum Du nicht draußen mittropfen darfst, sondern drinnen bleiben musst.
Du fragst Dich, warum Du all das machen musst, was Du sollst, nicht, was Du willst.
Du weißt, früher oder später ist es wichtig und Du wirst es brauchen.

Aber für den Moment, scheint für Dich nichts wichtiger als draußen mitzutropfen.
Du sitzt da ... und sie ziehen an Dir vorbei.

Und Du, Du wärst viel lieber einer von ihnen.
Einer der Tropfen.

Donnerstag, 22. April 2010

.luftholen!

ein säufzen.
ein zittern.

luftholen.

die suche nach einer antwort.
die suche nach der eigentlichen frage.

luftholen, luftholen!

ein luftstoß.
ein leiser schrei.

luftholen.

der ausbruch.
mein ende.

luftholen, luftholen!

Mittwoch, 21. April 2010

.unterwegs

er fährt los. und wieder endet ein tag. wieder fahr ich vorbei an all den stationen, an denen ich nie aussteigen werde. menschen kommen und gehen: genervte, beschäftigte, schläfrige. jeder hat seine eigene geschichte, die sein nebenmann niemals hören wird.
eine anonymität, die den raum still durchzieht, angenehm und erwünscht.
wenn ich einsteige, versinke auch ich in meiner eigenen welt.
ich seh' aus dem fenster, versuche so weit an den horizont zu kommen bis meine augen vom sonnenlicht langsam zu brennen anfangen.
ich sehe felder, wege, bäume, büsche, sogar einzelne grashalme... und wieder bin ich in meinem eigenen kleinen reich und grüble über mein leben, meine zukunft.
tausend andere welten ziehen täglich an mir vorbei. aber hier interessiere ich mich nur für mich.
ich stelle mir vor, wie es wäre auf all den vorbeiziehenden pfaden zu wandern und genieße den schein der sonne auf meinem blatt und den anblick des schattens den der stift und meine hand darauf abbilden.


Freitag, 16. April 2010

"Das ist die Gewalt der Liebe,
dass alles Wirklichkeit ist,
was vorher Traum war,
und dass ein göttlicher Geist
dem in der Liebe Erwachten
das Leben erleuchte."


Bettina von Arnim


Mittwoch, 14. April 2010

.einfach nur schön

"Du fragst mich, Kind, was Liebe ist?
Ein Stern in einem Haufen Mist."


Heinrich Heine

.ein alter freund sagte einmal...

"Um zu trösten sagen Freunde
Mit der Zeit vergisst man
Man vergisst die Stimme, das Lachen,
Die genaue Farbe der Haare und Augen
Doch genau das will man nicht
Nichts will man vergessen
Kein Wort, keinen Blick
Nicht die beiläufigste Geste
Denn das Wesentliche
Passiert immer nebenbei."


Manchmal frag ich mich, ob es einen Fluch gibt, der mich davon abhält, die Realität zu sehen...

http://www.youtube.com/watch?v=CaT86mk9gj8